Neuerscheinung
 
 

27"HITLERS FÜNFTE KOLONNE"

„Beängstigende und schreckliche Perfektion“

 

Rund fünf Millionen Deutsche lebten während des Dritten Reichs außerhalb Deutschlands. Die „Auslandsorganisation der NSDAP“, die auf allen Kontinenten aktiv war, kontrollierte sie. Volker Koop widmet sich in seinem Buch „Hitlers fünfte Kolonne“ dem „weltumspannenden Netz der NSDAP“.

 

Die Nationalsozialisten stehen gemeinhin für Perfektion – für eine beängstigende und schreckliche Perfektion“, schreibt der Autor. Die Auslandsorganisation der NSDAP, die NSDAP-AO, sollte der „Errichtung der Weltherrschaft“ dienen. Die AO war in zahlreichen Ländern vertreten und war ein wichtiges Element innerhalb des NS-Systems.

 

Wie die Nationalsozialisten an Macht gewannen und wie das NS-Regime arbeitete, erklärt Koop in den ersten Kapiteln. Schon hier wird beim Lesen schnell klar: Das Buch ist keine lockere Abendlektüre. Viele historische Begriffe und Fachbegriffe und eine Fülle von Informationen warten auf den Leser.

 

Martin Aerzbäck am 17. Dezember 2009 im Oberbayerischen Volksblatt

 

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HITLERS FÜNFTE KOLONNE

 

Wäre aus Berlin jemals die „Reichshauptstadt Germania“ geworden, die Adolf Hitler und sein Architekt Speer erträumten, dann hätte die „Große Halle“ als Bekrönung eine Weltkugel in den Fängen des Reichsadlers getragen. Nichts weniger als die Weltherrschaft war das Fernziel des „Führers“. Ansätze dazu gab es tatsächlich: die Auslands-Organisation (AO) der NSDAP. Überall war die AO aktiv, wo es „Volksdeutsche“ gab, als sich Deutschland zugehörig fühlende oder auch nur zugerechnete Deutsche und deren Nachfahren – Migranten einer jahrhundertelangen Auswanderungsbewegung.

 

In nicht weniger als 76 Staaten war die AO tätig, es gab sogar einen „Gau Amerika“. Wenig ist bisher über die AO publiziert worden; im Überblick bezeichnenderweise allein von einem amerikanischen Historiker 1977.

 

Volker Koop, früher Journalist und jetzt freier Publizist, hat sich die Geschichte der AO vorgenommen und ein allein schon durch vorzügliche Orts- und Personenregister höchst informatives Buch geschrieben, das die Tätigkeit von „Hitlers Fünfter Kolonne“ beleuchtet. (…) Insgesamt ist die Geschichte der AO nur ein Randaspekt der NS-Zeit; wohl aber einer, der den totalitären Charakter dieses Regimes besonders deutlich macht.

 

Bernhard Schulz am 18. Januar 2010 im „Tagesspiegel“

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BRAUNE HELFER

 

Der Historiker und Journalist Volker Koop nimmt die Auslands-Organisation (AO) der NSDAP unter die Lupe. Koops höchst sorgfältige Analyse riesiger Archivbestände erschließt einen vernachlässigten Forschungsbereich zur NS-Außenpolitik.

 

Rheinischer Merkur am 25. Februar 2010

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VERSUCH DER "GLEICHSCHALTUNG" DER AUSLANDSDEUTSCHEN

 

Der Historiker Volker Koop schließt mit seinem Werk „Hitlers Fünfte Kolonne“ eine Lücke in der Forschungsliteratur

 

Wenig ist bisher über die Auslandsorganisationen der NSDAP und ihre Wirkung auf die Deutschen in der Fremde. Als auch auf die Regierungen ihrer Gast- beziehungsweise neuen Heimatländer geschrieben worden. Der Journalist Volker Koop schließt mit seiner ersten Gesamtdarstellung dazu unter dem Titel „Hitlers Fünfte Kolonne“ diese Lücke. (…) Koops sachlich fundiertes Werk lässt im Nachwort die vier Bedeutungsschwerpunkte der Auslandsgliederungen erkennen: Erstens das Parteinetz zur Entfaltung des „totalitären Anspruchs des NS-Regimes, seine Ideologie über die ganze Welt zu verbreiten, zweitens die Durchsetzung der Rassenpolitik, drittens „lässt sich musterhaft zeigen, mit welchen Strategien die NSDAP schon frühzeitig eine Gleichschaltung von Verbänden und Vereinen erzielte, und viertens die Dimension der „unzähligen Helfer im Ausland“.

 

Sverre Gutschmidt am 20. März 2010 in der Preußischen Allgemeinen Zeitung

 

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HITLERS FÜNFTE KOLONNE

 

Die Nationalsozialisten waren nicht nur in Hitler-Deutschland organisiert. Zwischen 1933 und 1945 lebten knapp fünf Millionen Deutsche in Dutzenden von Ländern. Aus diesen versuchte Deutschland Auslandsorganisationen der NSDAP aufzubauen – oft mit Erfolg. Wie gelang Nazi-Deutschland die Organisierung der Auslands-Deutschen? Was haben diese während des Krieges in ihren Wohnsitz-Ländern bewirkt? Eine interessante neue Dokumentation beantwortet diese Fragen.

 

Schweizerzeit, 9. Oktober 2009