Neuerscheinung
 
  BESETZT
Sowjetische Besatzungspolitik in Deutschland

 

Die sowjetische Besatzungszeit in Deutschland steht für Massenverhaftungen, die Fortführung ehemaliger Konzentrationslager als „Speziallager“ und Deportationen ebenso wie für die Blockade West-Berlins. Mit einer rigorosen Reparationspolitik wurden die wirtschaftlichen Grundlagen fast völlig vernichtet. Entlassene Kriegsgefangene fanden sich in Lagern wieder, in denen sie die heimischen Fabriken demontieren mussten. Die Entnazifizierung blieb – mehr noch als in den Westzonen -  in den Anfängen stecken. Nazis kehrten in ihre Ämter zurück oder berieten die neuen Machthaber.
Volker Koop beleuchtet die Jahre der sowjetischen Herrschaft   anhand zahlreicher bisher nicht ausgewerteter Dokumente  und zeigt auf, welche verheerenden Folgen die radikale Durchsetzung der kommunistischen Ideologie auf die Menschen in der Sowjetischen Besatzungszone hatte.


Volker Koop, 1945 in Pfaffenhofen/Obb. geboren, gilt als Experte der deutschen Nachkriegsgeschichte. Im be.bra Verlag erschienen bereits Bücher zur französischen, amerikanischen und britischen Besatzungspolitik. Mit diesem Band schließt Koop die Reihe über die Politik der vier Siegermächte gegenüber Deutschland ab, in denen er mit Jahrzehnte lang gepflegten Legenden aufräumt. Damit liegt nun eine umfassende Darstellung über die Politik aller Alliierten vor, deren Folgen bis heute aktuell sind.

 

Zu den Rezensionen

Cover des Buches: "Besetzt" Sowjetische Besatzungspolitik in Deutschland

Gebunden mit Schutzumschlag, ca. 352 Seiten, ca. 24,90 Euro

be.bra, Berlin 2007
ISBN: 978-3-89809-082-7

www.bebraverlag.de